Ene mene muh und du spielst zu..

Der gestrige Samstag stand unter einem guten Stern für den TSV 90 Gotha. In dieser Saison standen den TSV Recken noch nie so viele Wechseloptionen zur Verfügung.

Im ersten Spiel starteten die Gothaer folglich mit Dobrawa, Schimunek auf Mitte, Weibezahl, Frosch auf Außen sowie Lieball und Rösler im Zuspiel. Nach erster Feinjustierung und kleineren Abstimmungsproblemen begann das Spiel sehr konzentriert und mit wenigen Eigenfehlern. Berlingerode wollte zu diesem Zeitpunkt auch nichts entgegensetzen und lies Gotha gewähren.

Zur Hälfte des Satzes kam Rieck für Lieball und Rösler markierte den einzigen Zuspieler. Dass man auch dieses System spielen kann zeigten die nächsten Bälle, da es zu keinem Abbruch der Spielfreude kam und der erste Satz ohne Probleme gewonnen wurde.

 

Der zweite Satz lief ähnlich ab wie der Erste. Weibezahl und Rösler hatten sich gefunden und für Berlingerode ergab sich keine Chance den wuchtigen Angriffen in irgendeiner Art und Weise standzuhalten.

Zur Hälfte kam Sülzenbrück für Lieball und es sah nach einem weiteren lockeren Satz aus. Unerklärlicher Weise verfiel Gotha in alte Muster und baute mit viel zu vielen Eigenfehlern die Gegner wieder auf. Mit kleinwenig Mühen und Ringen konnte der Satz trotzdem noch erfolgreich abgeschlossen werden.

 

Satz drei ein Spiegelbild der beiden Vorangegangenen. Einzig ein paar Angabenfehler vermiesten ein wenig das Gesamtbild. Bis zum 24:19 lief alles nach Plan, nur scheint die aus dem Fußball bekannte Torschlusspanik wohl auch im Volleyball Einzug gehalten zu haben. Zwei Ahnnahmefehler und lausig abgeschlossene Angriffe brachten die Rot-Weißen nochmal heran und gestalteten den Schluss ein wenig heikel. Ein wenig glücklich markierte Dobrawa den vierten Satzball, als einer seiner Angriffe die Antenne leicht streifte, aber nicht geahndet wurde. Den Schlusspunkt setzte Schimunek mit einem sehenswerten Einerblock.

TSV 90 Gotha : SV Rot-Weiß Berlingerode 3:0 (25:19 ; 25:23 ; 28:26)

 

Im zweiten Spiel setzte Gotha auf ganz alte Tugenden und stellte Möller sowie Weibezahl ins Zuspiel. Die Mitten blieben gleich und auf Außen spielten Frosch und Rösler.

Nur zu Anfang wehrte sich der TSV Arnstadt ein wenig, kam aber zu keiner wirklichen Angriffsaktion.

Im zweiten Satz sah Gotha lange Zeit wie der souveräner Sieger aus, bis zum Satzende eine gewisse Lethargie auf dem Spielfeld zu spüren war. In gewisse Weise hätte man denken könnten dass die Spieler bei Oma zum Kaffekränzchen sind und nicht auf dem Spielfeld. So richtig war keine Stimmung zu spüren und folglich gestaltete sich das Satzende wieder ein wenig zerfahren und knapp.

 

Arnstadt schien sich im dritten Satz aber schon mit der Niederlage abgefunden zu haben und so verlief der Satz wenig spektakulär, dafür aber erfolgreich.

TSV 90 Gotha : TSV Arnstadt 3:0 (25:18 ; 25:22 ; 25:15)

 

Das letzte Spiel des Tages zwischen Berlingerode und Arnstadt mauserte sich zu einem spannenden Fünfsatzspiel mit dem besseren Ende für Berlingerode.

 

In der kommenden Woche steht bereits das nächste Spiel an. Zwar auch in Gotha, aber diesmal als Auswärtsspiel bei den Sportfreunden. Spielbeginn ist 13:00 Uhr in der Turnhalle der Van-Zach-Straße.

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