Es geht ja doch noch

Am vergangenen Samstag bestritt der TSV 90 Gotha sein letztes Saisonspiel in der Landesklasse Nord Saison 2012/13.

Da an diesem Wochenende genug Alternativen zur Stelle waren und es um rein gar nichts mehr ging, konnte Gotha befreit aufspielen.

Im ersten Spiel gegen den Gastgeber TSV Arnstadt spielten folglich Dobrawa und Adlung auf Mitte, Weibezahl und Rösler im Zuspiel, Frosch auf Außen und Liebmann auf Diagonal. Da von Arnstadt keine gefährlichen Angaben kamen und so die Annahme sehr stabil stand war es ein Leichtes für die beiden Zuspieler ihre Angreifer frei zu spielen. Verstärkt wurden auch Angriffe über die zweite Reihe angeführt, so dass das gothaer Spiel sehr variabel gestaltet wurde. An diesem Wochenende stand auch der Block wieder sehr stabil so, dass ein Durchkommen nur durch leicht erreichbare „Leger“ zustande kam.

Die gesamte Mannschaft hatte Spaß am Spiel und das merkte man deutlich im Vergleich zu einigen Spielen in der recht kurzen Saison. Keiner gab einen Ball verloren und jeder jubelte bei jedem Punkt mit.

Im dritten Satz kam Sülzenbrück für Frosch, welcher sich auch nahtlos mit einigen guten Angriffsszenen einfügte.

Gotha gewann das Spiel ungefährdet mit einem klarem 3:0.

TSV Arnstadt : TSV 90 Gotha 0:3 (17:25 ; 11:25 ; 18:25)

Im zweite Spiel gegen die BSG Einheit Sömmerda übernahm Möller für Rösler die Zuspielposition, aber am Spiel änderte das nichts. Der TSV zwang dem Gegner sein Spiel auf und hatte Spaß an sämtlichen Aktionen.

Einzig zum Ende hin lies die Konzentration bei den Angaben nach, was aber auf Grund der hohen Führung zu keinem Zeitpunkt dramatisch gewesen ist.

Folglich gewann Gotha auch dieses Spiel mit 3:0 und beendet so die Saison auf einem sehr durchwachsenen sechsten Tabellenplatz.

TSV 90 Gotha : BSG Einheit Sömmerda 3:0 (25:17 ; 25:21 ; 25:14)

Wenn die Mannschaft die komplette Saison so konstant und mit Spaß gespielt hätte, wäre womöglich wesentlich mehr drin gewesen, aber ein kleines psychologisches Problem verfolgte den TSV die gesamte Saison hindurch. Vollkommen dominant und absolut verunsichert wechselten sich fast in jedem Satz ab. Es gilt gerade hieran zu arbeiten und immer im Hinterkopf zu behalten, dass man ja aus Spaß an der Freude spielt.

Wie es mit dem TSV 90 Gotha in der kommenden Saison weiter geht wird wohl demnächst erst entschieden. Fest steht, dass Eik Liebmann die Mannschaft auf Grund seines Studiums verlassen wird. Viel Erfolg auf diesem Weg von dieser Stelle und der Weg zurück steht nach wie vor immer offen und kann erneut gesucht werden!

 

Für Gotha Aufgestellt waren: Ralf Lieball, Eik Liebmann, Georg Weibezahl, Erik Möller, Christian Dobrawa, Michael Frosch, Stefan Adlung, Alexander Sülzenbrück und Daniel Rösler

Leave a Reply